Monat: Juni 2019

Mit diesen Kosten muss man beim Franchise rechnen

Der Weg in die Selbstständigkeit mit einem Franchise Konzept ist eine attraktive Möglichkeit. Neben einem fertigen Geschäftskonzept und Unterstützung, erhält man je nach Franchise Konzept auch Produkte und dergleichen. Doch die Nutzung von einem Frachnise Konzept ist nicht kostenfrei, so muss man hier mit verschiedenen Kosten rechnen.

Diese Kosten können anfallen

Wenn es um die Kosten bei Franchise geht, so kann man diese nicht pauschal beziffern. Je nach Franchise können unterschiedliche Kosten anfallen und natürlich, kann auch die Kostenhöhe sich stark unterscheiden. Je nach Franchise Konzept kann am Anfang die Notwendigkeit von Eigenkapital stehen. Das Eigenkapital kann um in ein Franchise Konzept einsteigen zu können, notwendig sein. Die Höhe vom notwendigen Eigenkapital was man mitbringen muss, kann unterschiedlich sein. Das gilt auch für eventuelle Sicherheiten, die oft auch als Kaution bezeichnet werden, die man beim Franchisegeber hinterlegen muss. Damit soll eine Absicherung vom Franchisevertrag und möglichen Ansprüchen erfolgen. Beides, sowohl das Eigenkapital als auch die Sicherheit, sind einmalige Kosenfaktoren beim Franchise.

Einmalige Kosten beim Franchise:

  • Eigenkapital
  • Sicherheit (Kaution)

Weitere Kosten beim Franchise

Um Franchise nutzen zu können, muss man gegenüber dem Franchisegeber regelmäßige Gebühren bezahlen. Die Häufigkeit der Gebühren kann hierbei unterschiedlich sein. Von monatlich, halbjährlich bis hin zu jährlichen Zahlen. Die Höhe der Gebühren die anfallen, können pauschal im Vertrag festgelegt sein oder sich auch an Umsätzen oder Gewinnen orientieren. Hier muss man in der Regel mit Kosten von zwei bis 5 Prozent vom Umsatz oder Gewinn rechnen. Diese Kosten die bisher genannt wurden, sind Kosten die direkt sich aus dem Vertragsverhältnis bei einem Franchise ergeben. Doch dabei bleibt es nicht. So muss man natürlich beim Aufbau von einer Selbstständigkeit auch mit Investitionskosten rechnen. Die Höhe der Investitionskosten hängen vom jeweiligen Franchise ab und können sich dementsprechend stark unterscheiden. Nachfolgend die Kosten nochmal in der Übersicht:

  1. Eigenkapital
  2. Sicherheit
  3. Gebühren
  4. Investitionskosten

Gerade durch die großen Unterschiede die es bei den Kosten geben kann, sollte man vor der Entscheidung für ein Franchise Konzept, die unterschiedlichen Angebote vergleichen und erst dann, sich für ein Franchise entscheiden.

So findet man das richtige Franchisesystem

Franchise bietet eine gute Möglichkeit in die eigene Selbstständigkeit. Die Branchen zu denen es Franchise-Angebote gibt, sind vielfältig. Die Vielfalt der Angebote, ist aber auch mit großen Unterschieden verbunden. Unterschiede auf die man achten sollte, bevor man sich für ein Franchise Angebot entscheidet.

Es gibt große Unterschiede bei den Franchise Systemen

Ob im Bereich der Gastronomie, Sicherheit, Weiterbildung oder Vertrieb, es gibt unzählige Franchise-Angebote. Die Angebote unterscheiden sich aber, so zum Beispiel:

  • bei den persönlichen Anforderungen
  • bei der Notwendigkeit von Eigenkapital
  • bei den Gebühren
  • generell bei den Rahmenbedingungen

Gerade diese Unterschiede die es bei den Franchise Angeboten gibt, sind nicht unerheblich. Man denke hier nur an das Eigenkapital. Schließlich muss man als eine der Voraussetzungen über das Kapital verfügen. Und auch die Gebühren die man an den Franchisegeber bezahlen muss, können je nach Gebühren nicht unerheblich sein. Schließlich möchte man auch selber möglichst viel mit seinem Unternehmen verdienen und hat auch noch andere laufende Kosten, neben den Franchise Gebühren. Daher sollten diese natürlich möglichst günstig sein.

Das richtige Franchise Angebot finden

Gerade aufgrund dieser Unterschiede die es gibt, sollte man vor der Entscheidung für ein Franchise Angebot, sich die einzelnen Angebote genau ansehen. Gerade Franchiseportale auf denen man die einzelnen Angebote sich ansehen kann, bieten damit auch eine gute Vergleichsmöglichkeit an. Anhand von Faktoren wie:

  1. Eigenkapital
  2. Persönliche Voraussetzungen
  3. Rahmenbedingungen
  4. Sicherheiten
  5. Gebühren

kann man dann die Angebote vergleichen. Über diesen Weg kann man letztlich das für sich bestmögliche Franchise Angebot finden. Eines sei aber an dieser Stelle auch gesagt, bei einem Franchise Angebot sollte man nicht nur auf das Geld schauen. Vielmehr sollte man immer auch sehen, was für eine Leistung, was für eine Marke dahintersteht und was diese für die eigene Selbstständigkeit bringen kann.

Was ist Franchise?

In der heutigen globalisierten welt können weltweit Waren angeboten und vertrieben werden. Daher benötigt man ein umfangreiches und komplexes Netzwerk von Vertriebsstellen und Kommunikationswegen. Um dieser Komplexität Herr zu werden, gibt es die Möglichkeit des sogenannten Franchise.

Was ist Franchise?

Franchise ist eine spezielle Art der Vertriebsform. In der Produkte eines Herstellers in Lizenz angeboten werden. Diese Vertriebsform ist nicht auf eine bestimmte Warengruppe oder eine bestimmte Region beschränkt. Im wesentlichen gibt es zwei Arten des Franchise.

Der Hersteller geht von sich aus an einzelne Vertriebsstellen heran, die nicht zu seinem Konzern gehören, und bittet darum, dass seine Waren in seinem Namen vertrieben werden. Hierfür zahlt er in der Regel einen gewissen Sockelbetrag an den Vertreiber.

  • Vorteil ist hier, dass der Hersteller sich auf ein bereits existierendes Händlernetz abstützen kann und somit Investitionen in den Aufbau eines eigenen Händlernetzes sparen kann. Es bietet die Möglichkeit sein Produkt in bisher nicht erschlossenen Regionen anzubieten.
  • Nachteil ist, dass der Hersteller keinen unmittelbaren Einfluss auf den Vertrieb seines Produktes hat. Die richtige Vermarktung obliegt dem Händler.

Die andere Form ist, dass der Vertreiber an den Hersteller herantritt und darum bittet seine Produkte in seiner Verkaufsstelle anzubieten. Hierfür zahlt der Händler einen gewissen Sockelbetrag, um das Produkt zu erhalten.

  • Vorteil ist, dass der Händler ein namhaftes und gut etabliertes Produkt anbieten kann und ein geringes Risiko eingeht. Er muss kein eigenes Produkt entwickeln und Gefahr eingehen, dass dieses vom Kunden nicht angenommen wird.
  • Nachteil ist, dass sich der Händler an die Vorgaben des Herstellers zu seinem Produkt halten muss. Alle Änderungen sind mit ihm abzusprechen.

Fazit zu Franchise

Franchise ist eine besondere Vertriebsform, die auf einer Win-Win-Situation beruht. Beide Seiten, sowohl Vertreiber als auch Hersteller profitieren von dieser Vertriebsart, da Kosten und Risiko zwischen beiden Parteien geteilt werden. Gerade bei der Erschließung von neuen Regionen oder bei der Gründung eines Einzelhandels, ist Franchise eine gerne gewählte Methode zum Einstieg.