Kategorie: Finanzierung

Firmenkonto für Franchise

Ein geeignetes Firmenkonto für Ihr Franchiseunternehmen finden und eröffnen

Ein Franchisesystem ist für viele Gründer eine interessante Alternative. Das Franchiseprinzip basiert auf der Vergabe von Lizenzen. Der Franchisenehmer erhält nach Zahlung der Lizenzgebühr die Nutzungsrechte an einem erprobten Geschäftsmodell inklusive des Markennamens.

Pflichten & Rechte des Franchisekonzerns und des Franchisenehmers sind vertraglich geregelt. Zahlreiche Franchiseideen eignen sich auch für den nebenberuflichen Einstieg in die Selbstständigkeit. Der folgende Beitrag informiert darüber, warum es für Franchisenehmer wichtig ist, das perfekte Firmenkonto zu finden.

Warum brauchen Franchisenehmer ein Geschäftskonto?

Wer ein Unternehmen gründet, braucht ein separates Geschäftskonto. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) werden vom Notar nur ins Handelsregister eingetragen, wenn ein Firmenkonto eröffnet wurde. Die Kontoeröffnung ist fester Bestandteil der Unternehmensgründung. Für Personengesellschaften (OHG, GbR) ist ein Geschäftskonto vorteilhaft, um geschäftliche und private Vorgänge zu trennen.

Auch Freiberuflern und Einzelunternehmern ist ein Firmenkonto zu empfehlen, um geschäftliche und berufliche Finanzen zu trennen. Laut AGB ist die Nutzung von Privatkonten als Geschäftskonten bei vielen Banken nicht gestattet.

Tipps zur Suche nach dem optimal geeigneten Geschäftskonto

Bei der Auswahl des Firmenkontos müssen Franchisenehmer folgende Faktoren beachten:

Anbieter von kostenlosen Geschäftskonten

Franchisenehmer möchten in der Startphase auf unnötige Ausgaben verzichten. Kostenlose Lösungen für Franchisenehmer bieten die Fidor Bank mit dem „Fidor Geschäftskonto“ und N26 mit „N26 Business“ an. Bei diesen kostenlosen Geschäftskonten ist die Anzahl der monatlichen Buchungen begrenzt.

Für eine Girokarte, zusätzliche Unterkonten sowie Bargeldeinzahlungen werden Kosten berechnet. Dazu gibt es weitere Einschränkungen. N26 beispielsweise eröffnet keine Geschäftskonten für Personen- und Kapitalgesellschaften. Die tatsächlichen Kosten für ein Geschäftskonto werden grundsätzlich durch die gewünschten Leistungen bestimmt. Einen besseren Überblick über die kostenlosen Angebote für Firmenkunden verschafft das Geschäftskonto-Portal Geschaeftskonten24.net.

Ablauf einer Geschäftskontoeröffnung

  1. Termin mit der Bank vereinbaren oder Kontoeröffnungsunterlagen online ausfüllen und absenden
  2. Erforderliche Unterlagen zur Kontoeröffnung vorlegen oder per Post an die Direktbank senden
  3. Bei Onlineeröffnung PostIdent oder VideoIdent-Verfahren durchführen

Je nachdem, für welche Rechtsform ein Geschäftskonto eröffnet wird, müssen verschiedene Unterlagen vorgelegt werden.

Fazit

Jeder Franchisenehmer muss bei der Unternehmensgründung ein Geschäftskonto eröffnen. Über das Geschäftskonto werden Ausgaben und Einnahmen gebucht. Gelder von Investoren, öffentliche Fördermittel und Kredite werden ebenfalls über das Businesskonto abgewickelt. Die Auswahl an verschiedenen Modellen für Geschäftskonten ist für Laien unüberschaubar.

Franchisenehmer sollten bei der Auswahl ihre persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen und einen Geschäftskontovergleich online durchführen. Kostenlose Geschäftskonten eignen sich optimal zum Start einer selbstständigen Tätigkeit als Franchisenehmer.

Franchise-Finanzierung

Möglichkeiten der Finanzierung einer Franchise

Möchte mit einer Franchise in die Selbstständigkeit gehen, stellt sich unter Umständen auch die Frage der Finanzierung. Je nach Franchise braucht man nämlich Eigenkapital, aber auch Kapital für Investitionen. Wie hoch der Bedarf an Geld ist, kann man pauschal nicht sagen. Hier kommt es immer auf das jeweilige Franchise an.

Diese Möglichkeiten der Finanzierung gibt es

Natürlich stellt sich in diesem Zusammenhang, wie kann man sein Franchise finanzieren? Diese Frage stellt sich insbesondere dann, wenn man kein Eigenkapital hat oder dieses nicht in das Eigenkapital für das Unternehmen investieren möchte. Als Möglichkeiten bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten an, wie zum Beispiel:

  1. Klassischer Kredit bei einer Bank
  2. Förderkredite der KfW-Bank für Existenzgründer
  3. Förderkredite von Landesbanken
  4. Business Angels

So findet man die bestmögliche Finanzierung

Natürlich haben die jeweiligen Varianten der Finanzierung ihre Vor- und Nachteile. So können sich die einzelnen Fördermittel stark in der Höhe an möglichem Kapital, aber auch bei den Rahmenbedingungen stark unterscheiden. Das gilt gerade für die Laufzeit, Zinssatz und sonstigen Rahmenbedingungen. Nimmt man Busniess Angel in Anspruch, so handelt es sich hier um privates Kapital. Dieses stammt entweder von Privatleuten oder von Unternehmen. Auch hier können sich die Rahmenbedingungen stark unterscheiden. So kann hier die Ausgestaltung wie ein normaler Kredit sein, aber auch mit einer Unternehmens- oder Gewinnbeteiligung verbunden sein.

Egal welche Finanzierung es letztlich werden soll, man sollte immer darauf achten, dass sie nicht zu teuer ist und verträglich für das Unternehmen ist.

Wenn man zum Beispiel zu viel von seinen Gewinnen zur Deckung abgeben muss, beraubt man sich selber Kapital zum Wachsen vom Unternehmen. Aus diesem Grund sollte man sich, bevor man sich für eine Art der Finanzierung entscheidet, die einzelnen Möglichkeiten ansehen und diese auch vergleichen.

Durch einen Vergleich kann man nämlich am besten die Angebote vergleichen. Daher sollte man

  • Möglichst günstige Rahmenbedingungen
  • Angebote vorher vergleichen
  • Auf finanziellen Freiraum achten

Mit diesen Kosten muss man beim Franchise rechnen

Der Weg in die Selbstständigkeit mit einem Franchise Konzept ist eine attraktive Möglichkeit. Neben einem fertigen Geschäftskonzept und Unterstützung, erhält man je nach Franchise Konzept auch Produkte und dergleichen. Doch die Nutzung von einem Frachnise Konzept ist nicht kostenfrei, so muss man hier mit verschiedenen Kosten rechnen.

Diese Kosten können anfallen

Wenn es um die Kosten bei Franchise geht, so kann man diese nicht pauschal beziffern. Je nach Franchise können unterschiedliche Kosten anfallen und natürlich, kann auch die Kostenhöhe sich stark unterscheiden. Je nach Franchise Konzept kann am Anfang die Notwendigkeit von Eigenkapital stehen. Das Eigenkapital kann um in ein Franchise Konzept einsteigen zu können, notwendig sein. Die Höhe vom notwendigen Eigenkapital was man mitbringen muss, kann unterschiedlich sein. Das gilt auch für eventuelle Sicherheiten, die oft auch als Kaution bezeichnet werden, die man beim Franchisegeber hinterlegen muss. Damit soll eine Absicherung vom Franchisevertrag und möglichen Ansprüchen erfolgen. Beides, sowohl das Eigenkapital als auch die Sicherheit, sind einmalige Kosenfaktoren beim Franchise.

Einmalige Kosten beim Franchise:

  • Eigenkapital
  • Sicherheit (Kaution)

Weitere Kosten beim Franchise

Um Franchise nutzen zu können, muss man gegenüber dem Franchisegeber regelmäßige Gebühren bezahlen. Die Häufigkeit der Gebühren kann hierbei unterschiedlich sein. Von monatlich, halbjährlich bis hin zu jährlichen Zahlen. Die Höhe der Gebühren die anfallen, können pauschal im Vertrag festgelegt sein oder sich auch an Umsätzen oder Gewinnen orientieren. Hier muss man in der Regel mit Kosten von zwei bis 5 Prozent vom Umsatz oder Gewinn rechnen. Diese Kosten die bisher genannt wurden, sind Kosten die direkt sich aus dem Vertragsverhältnis bei einem Franchise ergeben. Doch dabei bleibt es nicht. So muss man natürlich beim Aufbau von einer Selbstständigkeit auch mit Investitionskosten rechnen. Die Höhe der Investitionskosten hängen vom jeweiligen Franchise ab und können sich dementsprechend stark unterscheiden. Nachfolgend die Kosten nochmal in der Übersicht:

  1. Eigenkapital
  2. Sicherheit
  3. Gebühren
  4. Investitionskosten

Gerade durch die großen Unterschiede die es bei den Kosten geben kann, sollte man vor der Entscheidung für ein Franchise Konzept, die unterschiedlichen Angebote vergleichen und erst dann, sich für ein Franchise entscheiden.